Samstag, 29. September 2012

Museum Trip - 01.10.2012


Performance: Valeria Germain as a student on a class trip to an archaeological museum





Ein imaginärer Ausflug in ein archäologische Museum und ein Trip zurück in die Zeiten der Schulausflüge ....


L'Atelier
Möckernstraße 68
Aufgang E, 2. OG
Berlin Kreuzberg


Donnerstag, 30. August 2012

Shakti - 03.09.2012

 Valentina Tonelli as SHAKTI


Der erst Magic Monday nach der Sommerpause: "Shakti"!

3.9.12, 20:00. Eintritt Spendenbasis

Ort: L'Atelier
Möckernstraße 68
Aufgang E, 2. OG
Berlin Kreuzberg



Shakti wollte den Palast Shivas und ihrer Muttergöttin verlassen. Im Palast von Vrindaban war kein Platz mehr für sie, denn ihre Mutter wollte den Ort alleine für sich und ihren Liebhaber Krishna.
Schließlich fand sie eine Tür in den Garten und trat in das Licht des Vollmonds.
In der Ferne brannten einige Feuer, und der Wind trug ihren duftenden Rauch herber.
Der Wind wehte mal aus der einen, mal aus der anderen Richtung. Mal hörte sie Glocken, mal Gesang, Gemurmel und knirschendes Holz.
Shakti und ihre Zunge wurden unbeweglich zu beiden Seiten der Sonne und des Mondes.

Dann fraß ein Krokodil die Tamarindfrucht von einem Baum, der über einen Fluß hinweg wuchs.

Shakti fand eine Schale aus Glas auf dem Rücken zweier Schildkröten. Als sie die beiden Schildkröten molk, konnte sie die Milch nicht im Topf behalten und ihre Zunge löste sich.

Der Garten war so groß, dass Shakti Tag und Nacht darin lief und tanzte.
Um sie herum flogen viele bunte Vögel.
Die Krähen aber blieben schwarz, auch ohne sich jeden Tag schwarz anmalen zu müssen.

Dienstag, 12. Juni 2012

Sommerpause - Summer Break

Summer break - no Magic Monday until August!





Samstag, 26. Mai 2012

InSiteSkin - 04.06.2012


Moran Sandorovich, Performance
Soon Kim, Saxophone
In this performance Moran acts as an installation, which reflects the mythology of womanhood. She transforms herself, and in this process of transformation a different self occurs. 


Im Prozess der Transformation einer Frau emanzipiert sich ein anderes Selbst. 
Der Mythos der Frau wird von Moran in ihrer Installation im Sinne von Salman Rushdi aufgeführt, demzufolge Mythologie der Kindergarten einer Kultur ist, welcher ihre Zukunft enthält, kodifiziert in Spielen, Erzählungen, Gedichten, Orakeln. Mythen sind die Wachträume, in denen sich eine Gesellschaft erlaubt, Outlaws und Aussenseiter zu tolerieren.

MONTH OF PERFORMANCE ART - BERLIN / MAY

Interessante Performances gab es dieser Tage in Berlin zu sehen!

Etwa Brina Stinehelfer, "Skype-Duet". Dramaturgisch geschickt entsteht aus dem Kosmos der Online-Freunde Brinas eine soziale Interaktion zwischen dem Publikum. Die frontale Kamera am Notebook fängt Gesichter und Emotionen so stark ein, dass die Spiegelneuronen im Zuschauer rotieren. (26.5., Supermarkt)


Zuvor spiegelten Christina Lederhaas, Joachim Kapuy und Peter Baur ihre Performance im Internet über die Chat-Platform Chatroulette ("Us, The Audience, and Them"). Der Aufmerksamkeits-Wettbewerb zwischen Online-Chatpartnern und der Live-Performance gewannen die Performer ohne Anstrengung mit ihren Reflexionen über das Performen an sich, nicht zuletzt kulminierend im   Chatroomkonform nackten Michelangelo-Zitat des David. (26.5., Supermarkt)
"DER LACK IST AB" - Marina Epp, Ellen Gronewald & Katia Kafel waren drei uniforme Frauenfiguren zwischen Selbstsuche und Hysterie, die in ihren langen Kleidern und kompromissloser Agressivität als Ikonen agierten. (25.5., Tatwerk)

In blackWHITE FACE (Manuela Ritz, Tatwerk, 25.5.) durften sich die Zuschauer am energiegeladenen und absurden Gemütszustand zweier Menschen im Spannungsfeld ihrer Haut/Kultur zwischen Schwarz und Weiß erfreuen. Auch wenn beide dem Wahnsinn nahe scheinen, so werden sie wohl die Zukunft sein.

Dienstag, 8. Mai 2012

How to eat Sushi - 21.05.2012

Mondblüte Riho
An evening with Music, performance, Japanes Culture and Sushi.

As usual for Magic Mondays including the chance to make fast scetches and gesture drawings!


Dienstag, 1. Mai 2012

The Poets Nurse - 07.05.2012

The Poets Nurse
Text: Antoine Artaud (Bearbeitung Jens Grooth)
Performance: Marielle kleyn Winkel

Performance and drawing evening based on Texts of Antoine Artaud and Improvisations of Marielle kleyn Winkel. The post-surrealistic poet Artaud spend some years of his life in a mental asylum and could have hallucinated a nurse like this ....


Die Performance des Abends ist dem postsurrealistischen Dichter Antoine Artaud gewidmet, und spekuliert über seine möglichen Erlebnisse und Halluzinationen während seiner Aufenthalte in der Psychiatrie.
"Lieber Herr, ich schreibe Ihnen mit Bleistift, da ich keine Tinte habe und hier keine bekommen kann, denn die anderen Internierten in der Irrenanstalt hier kippen meine Tintenfässer über meine Bücher und Papiere aus.

1917 in Marseille sind mir alle Bettler, Arbeiter und Zuhälter gefolgt, und ein Taxichauffeur wollte mich gratis fahren, und ein Mann aus der Menge hat mir einen Revolver zugesteckt, damit ich mich gegen die Polizei verteidige, und weil ich einen derartigen Aufruhr in Dublin provoziert habe, wurde ich deportiert."


"Dies ist kein Grund, mich für verrückt auszugeben, um sich meiner zu entledigen, und mich mit Elektroschocks einzuschläfern, damit ich die nachhaltige Erinnerung an meine Energie verliere."

"All dies ist meine persönliche Sache und interessiert Sie, ich spüre es, nicht; weil man die Erinnerungen toter Dichter liest, aber den lebendigen würde man nicht einmal eine Tasse Kaffee oder ein Glas Opium schicken, um sie zu stärken"


 (Shintaro)

 "Mein Leben hatte immer eine dunkle Aura, und diese Aura war im mexikanischen Hochgebirge, im Land der Tarahumaras, kein poetisches Bild, sondern bestand aus einer Reihe pestartiger, giftiger Dunstwolken, die in wütenden Wellen die Luft verdunkelten, 3-, 4-, 5- oder 6mal am Tag, und das fast einen Monat lang.

Wie gesagt, ich ritt ins Gebirge zu den Tarahumara-Indianern und den magischen Peyotl-Pilzen hinauf wie ein gelähmter Automat."

(Oliver)


"Der im Peyotl-Ritus erfahrenste Priester, es muss gesagt werden, pisste am Schönsten und furzte am eifrigsten und am Lautesten. Er war es auch, der mit dem Stolz einer solchen groben Reinigung ein paar Augenblicke später auszuspucken begann. Er spuckte aus, nachdem er wie wir alle Peyotl getrunken hatte. Denn als die 12 Phasen des Tanzes abgeschlossen waren und die Morgenröte anbrach, reichte man uns den zerstoßenen Peyotl, der wie eine Art dünne Schlammbrühe aussah; und vor jedem wurde ein neues Loch gegraben, das den Auswurf unserer Münder aufnehmen sollte, die jetzt heilig geworden waren, weil Peyotl durch sie hindurch gegangen war.

Die Tarahumaras sind von der Philosophie besessen; sie sind von ihr so besessen, dass es an physiologische Behexung grenzt; es gibt bei ihnen keine Gebärde, die umsonst ist; keine Gebärde, die nicht einen unmittelbaren philosophischen Sinn hat."




Mittwoch, 11. April 2012

El Trauco - 16.04.2012

El TRAUCO
Valeria Germain



In der Mythologie der Indianer Chiles verzaubert „Trauco“, ein kleiner hässlicher Wald-Gnom, mit unwiderstehlichem Charme ausgestattet, junge unverheiratete Mädchen und treibt sie in den Liebeswahn. So gebären sie dann oftmals "Traucos Söhne" und werden so Teil der legendären und mysteriösen Trauco-Magie.
SY
Perhaps the most famous of all the myths of the Chiloé island, is the story of the Trauco. He lives in the middle of the forest, his size does not exceed 90 cm. Despite being a dwarf he is very strong, he carries an axe made of stone used to knock down trees with only three hits no matter the size or hardness of these.

The origin of this strange creature is unclear... some people say that The Trauco was a handsome angel that came to the Earth a long time ago for seducing a beautiful woman. Then God discovered what he did and punished him by deforming his body.
Other people say that the Trauco is the bastard son of the mythical snake "CAICAI". He was born as incarnation of the anger that the snake Caicai feels for human beings.
JG

For men el Trauco is a real danger. His behavior with women is completely different because he loves women. Despite his' size and appearance for women arouses a great attraction that makes them deliver what he wants.



JG


If they resist he provokes them erotic dreams and they rendered until they fall into his arms. Usually his presence causes fear and is the apology to justify giving some unmarried pregnancy.
DS

Sonntag, 25. März 2012

Medea - 02.04.2012

Medea
performed by Carmen Romero

Sehr intensive und ergreifende Performance, in der die Figur der Medea in voller Kraft und Schönheit lebendig wurde.
Here the version of this ancient story, performed by Carmen:

Medea stabbed her two sons, Meidos and Pheres, with a long knife.

Then Medea laid the dead bodies into their beds, burnt down the palace and went out into the open space.
(D. Kuznetsov)

Years ago Medea had followed Jason into exile, obsessively in love with him. She sacrified her former life for him. Then Jason left Medea and wanted to take both of their children with him.
Jason and his new bride planned a huge wedding feast. Medea was instructed to leave Korinth within a day, so she would not disturb the celebration.
(D. Kuznetsov)

Already on exile in Korinth, she didn't know where to go now. Jason wanted Medea to vanish, to enter the emptiness. So she decided to erase a part of herself, Jasons beloved children. He wanted to destroy everything, therefore he too wanted to kill the children.

Once Medea bewitched Jason to fall in love with her. He exploited her magic to gain fame and treasure. The shadows of the dead are haunting Medea now. She looks right into the face of the dead.

Medea devotes her dead children to the Gods of Revenge and Fury.

Medea is foreshadowing that Jason will stay unhappy for the rest of his life, unable to found a family again.



Dienstag, 13. März 2012

Phanes Creation - 19.03.2012

Es war ein Abend voller überraschender und intensiver Kontakt-Momente der beiden Tänzer. Aus der Einheit kommend war es der Kampf gegeneinander, aus dem heraus sie sich schließlich trennten.

Contact improvisation performance with the chance of drawing the story. Based of an ancient greek mythology of creation.
Setting of the performance:

In the beginning there was a silver egg, the world egg, in which all elements and oppositions were united. Phanes emerges out of the silver egg as the primal generator of the early cosmos. Phanes wanders around in the Gestalt of a beautiful monster with 2 sexes, 4 eyes, 4 horns, and golden wings, creating all the early beings. Once united, Phanes splits into Eros and Metis, the gods of love and wisdom.
 A work of Shintaro Yamakawa

Gavan

Jens Grooth

Sonntag, 26. Februar 2012

Psyche und Amor - 05.03.2012

Performerin: Valeria Germain

In einer sehr persönlichen Performance zum Thema Liebe griff Valeria viele Themen aus dem römischen Märchen "Amor und Psyche" (s.u.) auf und schuf einen sehr unterhaltsamen Bilderbogen der Liebe.







Hier die ursprüngliche Ankündigung des Abends:
The old Roman Märchen of Cupid and Psyche will be improvised on for drawing images of Psyche. 

Psyche amuses herself with her sisters. Because of her beauty she is being praised instead of Venus. Venus gets furious, and decides that Psyche should be punished by marrying an ugly satyr. Amor recognizes Psyche, who waits sadly on the top of a hill, and fells in love with her, instead of sending her an ugly spirit. The wind Zephyros carries her down the valley into a beautiful palace. 


 At night, Amor appeared and became her lover, under the condition that she is not allowed to find out who he is and how he looks like. Psyche falls happily in love with amor, even though she stays with him only at night without seeing his true face. Because she feels bored during the day, her friend, the western wind Zephyros, enables Psyche to talk with her sisters. Her jealous sisters trie to convice her that Amor is a snake which swallows her unborn child in her womb. Frightened and angry she takes a candle and a knife and creeps to the bed in which Amor is sleeping. Recognizing the beauty of Amor, she is shocked, and therefore a drop of wax drips on his shoulder, which wakes him up.
The disunion is unavoidable, because Psyche has spoiled the arrangement never to look at him. Amor disappears. Full of distress Psyche meanders around, always searching for her lost love.